Exkursion für Naturinteressierte

Oberrhein und Taubergießen - eine Naturlandschaft im Wandel der Zeit

Am 31.7.2021 bietet die Naturschutzstation Taubergießen um 14 Uhr eine Exkursion für Naturinteressierte an. Das Thema: Oberrhein und Taubergießen – eine Naturlandschaft im Wandel der Zeit. Treffpunkt für die Exkursion ist das ehemalige Zollhaus an der Rheinfähre (Naturschutzstation), die Dauer der Veranstaltung ist 1,5 Stunden.

 

Der Referent Wilfried Enderle stellt bei seiner Exkursion die Landschaftsentwicklung am Oberrhein seit dem 17. Jahrhundert vor, er erläutert die Rheinbegradigung durch Tulla und den Rheinausbau im 20. Jahrhundert, sowie seine Folgen.

 

Eine Anmeldung zur Exkursion ist Pflicht bis zum 29.7.2021 unter sonja.lehmann@nabu-bw.de oder per Telefon unter 07666-9378278.

 

Es gelten bei der Teilnahme die aktuellen Coronaregeln.

 

 


Willkommen beim NABU Taubergießen

Entdecken Sie die einzigartige Natur der Auwaldlandschaft im Naturschutzgebiet Taubergießen

Die NABU-Naturschutzstation Taubergießen liegt unmittelbar im Eingangsbereich zum weithin bekannten NSG Taubergießen, einem der größten Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg.

Sie befindet sich in einer umgebauten ehemaligen Zollstation an der Rheinfähre bei Kappel-Grafenhausen, bietet Besuchern vielseitige Informationsmöglichkeiten und stellt einen idealen Ausgangspunkt für Exkursionen dar.

Wir bieten verschiedene naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Taubergießengebietes  kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier im Taubergießen aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal in der NABU-Naturschutzstation vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie, indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.


Keine Seilbahn im Taubergießen

Brief an Winfried Kretschmann

Unser Vorsitzender des NABU Südbaden, Martin Neub, hat einen Brief an den Ministerpräsidenten geschrieben, in dem er ihn auffordert, die Pläne einer Seilbahn über das Taubergießen aufzugeben. "Die Querung des Taubergießen durch die Seilbahn, bleibt für den NABU inakzeptabel. Das Gebiet ist einer der letzten Rückzugsräume für die Natur am Rhein. Urwaldartige Auenwälder, stehende und fließende Gewässer, Uferzungen, Wiesen und Halbtrockenrasen beherbergen unzählige Tier- und Pflanzenarten. Allein etwa 220 verschiedene Vogelarten wurden hier nachgewiesen."

 

Er verwahrt sich in dem Brief an Kretschmann auch gegen den Vorwurf, die Naturschutzverbände hätten, als sie gegen das Projekt votierten, nicht genau gewusst, um was es ginge. Angesichts der großen Nord-Süd-Ausdehnung des Gebiets sei es nicht möglich, eine Seilbahn zu bauen, ohne das Gebiet zu queren. Dies wurde den Umweltverbänden im Rahmen eines Gesprächs mit dem Europapark bestätigt.

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Pressemitteilung_Brief_Kretschmann_Taubergießen_Seilbahn
2020-11-25 Taubergießen.pdf
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